HAUTANATOMIE & -PHYSIOLOGIE
Die Haut ist das größte Organ des Körpers und dient als schützende Barriere. Ihre Gesundheit und Ihr Aussehen werden durch Umweltfaktoren sowie die Funktion der Komponenten bestimmt, aus denen die darunterliegenden Schichten bestehen.
Wählen Sie einen Hauttyp oder einen Hautzustand aus, um die physiologischen Attribute zu untersuchen.
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BLUTGEFÄSSE
Ein Netz von Blutgefäßen findet sich in der Dermis und der unteren Hautschicht. Diese Gefäße versorgen die Haut mit Sauerstoff und Nährstoffen. Die Blutgefäße spielen eine Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur.
Erweiterte Blutgefäße werden sichtbar und sind die Ursache für Hautrötungen.
Kapillaren und andere Gefäße erweitern sich.
BLUTGEFÄSSE
EPIDERMIS
Äußere Hautschicht, die als Barriere zwischen Körper und Umwelt fungiert. Die Hornschicht (Stratum Corneum), die oberste Schicht, besteht aus Korneozyten (flachen, abgestorbenen Hautzellen), die die Hautbarriere bilden. In der Basalschicht, der unteren Schicht, wird Pigment erzeugt.
Die Zellen der Epidermis schilfern in normalem Tempo ab. Die Melanozyten produzieren eine ausgewogene Pigmentmenge.
Die oberste Schicht verdickt sich, wodurch Zellen zusammenkleben und die Poren verstopfen.
Die oberste Schicht ist dünn und angeschlagen aufgrund von Feuchtigkeitsmangel. Die Abschilferung der Zellen ist unzureichend, die Zellen kleben aneinander und verhindern, dass neue Hautzellen die Oberfläche erreichen.
Die oberste Schicht ist dünn und angeschlagen aufgrund von Feuchtigkeitsmangel in bestimmten Gesichtsbereichen.
Die Hautoberfläche ist gerötet, das Hautgefühl unangenehm. Nervenenden sind entzündet.
Oberflächenzellen schilfern langsamer ab, wodurch der Teint fahl wirkt.
Ein unzureichender Abschilferungsprozess führt zu verstopften Poren.
Melanozyten produzierne zu viel Melanin ganz unten in der Epidermis. Auf der Epidermis führt die Überproduktion von Melanin zu dunklen Flecken an der Hautoberfläche.
Oberflächenzellen schilfern langsamer ab, wodurch der Teint fahl wirkt. Die oberste Schicht ist dünn und angeschlagen aufgrund von Feuchtigkeitsmangel.
Nervenenden sind überreizt. Kapillaren erweitern sich und verursachen Hautrötungen. Rosacea kann zu akneähnlichen Gewebeveränderungen an der Hautoberfläche führen.
Die Hautoberfläche rötet sich und ist gereizt.
EPIDERMIS
DERMIS
Die mittlere Schicht der Haut beherbergt Nerven, Drüsen, essentielle Proteine, Enzyme und Blutzellen und ist damit die „Betriebszentrale“ der Haut. Enthält Kollagen und Elastin, die der Haut Halt und Struktur verleihen.
Gesundes Kollagen und Elastin sorgen für eine gesunde, elastische Stützstruktur.
Nervenenden sind entzündet.
Der Stoffwechsel der Haut verlangsamt sich und beeinträchtigt die Produktion von integralen Zelltypen.
Nervenenden sind überreizt. Kapillaren erweitern sich und verursachen Hautrötungen.
DERMIS
UNTERHAUT
Befindet sich unter Epidermis und Dermis und besteht hauptsächlich aus Fett, Blutgefäßen und Nerven. Diese Schicht wirkt wie ein Puffer, der auch den Körper schützt.
UNTERHAUT
TALGDRÜSEN
Diese Drüsen an den Wurzeln der Haarfollikel produzieren Fett. Dieses Fett, oder Talg, fettet und imprägniert Haut und Haar. Talgdrüsen sind überall vorhanden, ausgenommen an den Handflächen und Fußsohlen.
Talgdrüsen geben genug Fett ab, um die Haut zu versorgen, ohne dabei fettig zu wirken.
Talgdrüsen werden durch Überproduktion von Fett vergrößert.
Talgdrüsen produzieren nicht genug Fett, um die Haut zu versorgen.
Talgdrüsen werden durch Überproduktion von Fett vergrößert.
Die Produktion von Fett verlangsamt sich mit zunehmendem Alter, was zu erhöhter Trockenheit führt.
Talgdrüsen werden durch Überproduktion von Fett vergrößert.
Talgdrüsen können überproduktiv sein und zu fettiger Haut führen.
Talgdrüsen können nach Praxisbehandlungen weniger Talg produzieren.
TALGDRÜSEN
ELASTIN
Elastin ist ein wichtiges Protein, dass der Haut die Fähigkeit verleiht, nach dem Dehnen „zurückzufedern“. Der Abbau von Elastin führt zu erschlaffender Haut. Sonneneinstrahlung und wiederholte Mimik schädigen das Elastin.
Während Elastin im Laufe der Zeit abgebaut wird, verliert die Haut ihre Festigkeit und Fähigkeit, „zurückzufedern“.
ELASTIN
KOLLAGEN
Ein wichtiges Protein, das der Haut Halt und Struktur verleiht. Es ist einer der „Bausteine“ der Fundamente der Haut. Der Abbau von Kollagen führt zu feinen Linien und Falten. Sonneneinstrahlung ist die wichtigste Ursache für Kollagenschäden.
Wenn Kollagen abgebaut wird und sich die natürliche Produktion verlangsamt, wird die darunterliegende Stützstruktur der Haut schwächer und Falten entstehen.
KOLLAGEN
DERMAL-EPIDERMALER ÜBERGANG
Die dermal-epidermale Übergangszone (DEJ) verbindet Dermis und Epidermis. In der DEJ befindet sich ein Netz von Blutgefäßen, die Nährstoffe von der Dermis an die Epidermis weitergeben. Die DEJ wird mit dem Alter dünner, wodurch die Haut anfälliger für Erschlaffen wird.
Die DEJ wird mit dem Alter dünner, wodurch die Haut anfälliger für Erschlaffen wird.
DERMAL-EPIDERMALER ÜBERGANG
TALG
Diese ölartige Substanz wird von den Talgdrüsen produziert. Talg hilft, die Haut wasserabweisend zu machen. Talg bildet einen Film auf der Haut, der diese vor Feuchtigkeitsverlust und dem Eindringen reizender Stoffe schützt.
Dieses Fett spendet der Haut Feuchtigkeit und bildet einen schützenden Film.
Ein Übermaß an Talg führt zu glänzender oder fettig aussehender Haut.
Ein Mangel an Talg beeinträchtigt die Hautbarriere und führt zu Trockenheit.
Eine ungleichmäßige Verteilung von Talg führt zu Trockenheit in einigen Bereichen und fettiger Haut in anderen.
Die Follikel werden von abgestorbenen Zellen, Talg und Ablagerungen verstopft.
Wird zu viel Talg von der Haut entfernt, kann das Austrocknen der Haut zu einer Überproduktion von Talg führen.
Die Talgproduktion kann durch bestimmte Eingriffe verringert werden, was zu trockener Haut führt.
TALG
BLUTGEFÄSSE
EPIDERMIS
DERMIS
UNTERHAUT
TALGDRÜSEN
ELASTIN
KOLLAGEN
DERMAL-EPIDERMALE ÜBERGANGSSCHICHT
TALG